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Münze ArtikelDieser Artikel beschäftigt sich mit der Münze als Zahlungsmittel. Für andere Wortbedeutungen siehe Münze (Begriffsklärung)
Eine Münze (lateinisch: moneta) ist ein meist rundes, aus Metall geprägtes (seltener auch gegossenes) Zahlungsmittel.
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Weit verbreitet und in allen Epochen zu finden ist das sogenannte Natural- oder Warengeld: Zu dem Beispiel Steingeld in Ozeanien, Ring und Schmuckgeld in Neu-Guinea und in dem Süd-Pazifik , Muschelgeld in Afrika und China, Kleidergeld (z. B. Pelze) in Nordamerika und eben Metallgeld in allen Regionen.
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Das erste Metallgeld wurde etwa 2 Tausend v. Chr. in dem Mittelmeerraum benutzt. Es handelte sich dabei um Miniaturhaustiere aus Bronze. Daß sich das Metallgeld in der Folgezeit sehr schnell verbreitete, dürfte vor allem darin begründet sein, daß die Tauschgeschäfte, die bis dahin getätigt wurden, ca. sehr unexakt waren und vor allem zur Täuschung geradezu einluden.
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Das erste bekannte Münze wurde ungefähr 2500 v.Chr in Lydien unter König Krösus
aus Elektron gschlagen.
Dies war eher ein Metallklümpchen, welches das königliche Siegel trug.
Gegen 470 v.Chr traten die ersten Silberdrachmen auf, während die
erste römÃsche Silbermünze gegen 269 v. Chr geschlagen wurde.
Das deutsche Münzrecht beginnt 1356, als der Kaiser mit seiner "Goldenen Bulle" das Münzrecht der Kurfürsten ausdrücklich anerkennt.
Von diesem Zeitpunkt, bis 1871 ist die Münzgeschichte in Deutschland von großer Vielfalt geprägt, da jeder Kleinstaat sein eigenes Geld ausgibt.
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Der Unterschied zwischen Medaillen und Münzen | |
Münzen sind vom Staat genehmigte und geschlagene Währungseinheiten ,
und müssen die rechts abgebildeten Merkmale tragen.
Medaillen darf und kann jederman beliebig gestalten und prägen.
Fehlt eines oder mehrere der Merkmale, kann man mit großer Sicherheit von einer
Medaille ausgehen.
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Pseudomünzen sind münzähnliche Gepräge,
welche
- von einem Staat ohne Münzrecht genehmigt und geschlagen wurden (z.B. Westsahara)
- ohne Genehmigung des Staates geschlagen wurden (z.B. Burundi)
- von Körperschaften ausgegeben wurden, welche nicht den Status eines Landes tragen (z.B. Malteserorden)
Von Pseudomünzen spricht man in der Regel, wenn die Münzen nicht in dem eigentlichen Ausgabeland kursieren.
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Ursprünglich wurden für die Herstellung von Münzen fast ausschließlich Gold, Silber und Kupfer, bzw. Bronze benutzt. In dem 20. Jahrhundert kamen vermehrt andere Metalle wie Eisen, Nickel, Zink, Aluminium oder Chromstahl zur Anwendung. Häufig werden diese Metalle miteinander legiert, dabei ist Kupfer wegen seiner antibakteriellen Wirkung ein wichtiger Bestandteil heutiger Münzlegierungen; die gängigste Münzlegierung ist heute Kupfer-Nickel.
Münzen, deren Kurswert durch den inneren Wert (Metallwert) bestimmt ist, werden Kurantmünzen genannt. Dies traf früher auf die meisten Edelmetallmünzen zu. Der Wert heutiger Münzen ist hingegen ca. durch staatliche Garantien gedeckt, womit es sich um Kreditgeld handelt.
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In den Mitgliedsländern der Europäischen Währungsunion muss gemäß der EG-Verordnung Nr. 974 / 98 des Rates vom 3.05 1998 niemand mehr als fünfzig Münzen in einer Zahlung annehmen (mit Ausnahme der ausgebenden Behörde und den in § 3 Münzgesetz genannten Personen). Siehe hierzu auch die Beschreibung gesetzliches Zahlungsmittel .
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- Dieter Fassbender: "Münzen Sammeln"
- Horst Winskowsky : "Münzen Pflegen"
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